Die Aufgaben der Stadt HNA-Beitrag und Kommentar (hier klicken für den vollständigen HNA-Beitrag).

HNA vom 22.05.2006:
»
Land will verbindliche Absprachen
Am Freitag sollen Gespräche mit der Stadt über Kulturvertrag zu den Museen beginnen Von Dirk Schwarze
KASSEL. Das Land drängt bei der Museumsplanung auf baldige verbindliche Absprachen mit der Stadt.
[...]
Durch die Ankündigung von Kunstminister Udo Corts, er strebe für diesen Zweck einen Kulturvertrag mit der Stadt an, sieht sich die Rathaus-Spitze allerdings nicht unter Druck gesetzt. Kulturdezernent Thomas-Erik Junge versteht Corts’ Ankündigung als ein Angebot zu gegenseitigen verpflichtenden Festlegungen. Wie er auf Anfrage der HNA erklärte, habe er vor einiger Zeit dem Minister ein 20-seitiges Positionspapier übersandt, in dem alle Fragen, die zu regeln seien, angesprochen würden und in dem auch alternative Lösungsvorschläge aufgezeigt würden. [...]
Außerhalb des Rathauses war in jüngster Zeit kritisiert worden, dass sich die Stadt in Einzelfragen noch nicht festgelegt habe und deshalb das Land mit seinen Projekten nicht weiterkomme. Diesen Eindruck wies Junge als unberechtigt zurück.«
[Es wäre gar schön, wenn das 20seitige Positionspapier an die Öffentlichkeit käme ... Wer kann es uns zusenden?]

»Dringlich sind derzeit folgende Fragen:
• Für die Planungen und den Bau des Besucherzentrums am Herkules soll die Zufahrtsstraße gekappt werden, und es muss eine neue Lösung für die Vorfahrt der Busse gefunden werden. Während das Land für das Besucherzentrum zuständig ist, hat die Stadt für die Verkehrsführung zu sorgen.
«
[Dafür wäre ein Tourismus-Konzept notwendig, das auch die welterbekompatible Erschließung des Bergparks umfaßt. Hier ist einmal öfter die Position des Landes schädlich, die die Position eines Welterbe-Beauftragten für verzichtbar hält und wiederholt mitgeteilt hat, daß Welterbe-Fragen nicht vor 2009 profund erwogen werden (so der damalige beim Land zuständige Dr. Dietrich bei einer Mitglieder-Versammlung des Welterbe-Vereins). Die hervorragende Idee einer Verlängerung der Linie 3 zum Herkules muß nun auch gründlich erwogen werden.]

»• Ganz ähnliche Fragen stellen sich rund um das historische Gebäude an der Endhaltestelle der Linie 1. In dem Haus oder in dem Umfeld soll ein zweites Besucherzentrum entstehen. Dafür müssen die Verkehrsführung und die Parkplatzfrage geklärt werden. Darüber hinaus muss über den Durchgangsverkehr (Tulpenallee) gesprochen werden.«
[Vielleicht ist der aberwitzige Plan, einen nutzlosen neuen Parkplatz neben dem vorhandenen Parkplatz zu errichten, schon vom Tisch? Der Besucherzentrums-Neubau samt Tapetenmuseum als riesiger Anbau an das schöne Endhaltestellen-Gebäude soll schon begraben sein ... Die Tulpenallee-Frage ist gewiß nicht durch eine Umgehungsstraße zu lösen, die das Welterbe unweigerlich stark beschädigen würde (siehe das Kapitel »Berichte«).]

»• Auch müssen sich Land und Stadt darüber verständigen, wie sie den Grimm-Platz als Beginn der Museumsachse nach Wilhelmshöhe ausgestalten wollen.«
[Das wäre schön. Inzwischen hat der Landeskonservator dem Ansinnen der Museumslandschafts-Planer, die Fassade des Landesmuseums schwer und vermutlich sinnlos zu beschädigen, zugestimmt (und also offenbar ohne daß ein Platzkonzept vorliegt); über den modischen gläsernen Verbindungsbau zur Torwache werde noch diskutiert ... siehe das Kapitel »Brüder-Grimm-Platz«)]
 

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